THERAPIE FÜR WIKINGER

Beatles-Wikinger gegen Kindheitstrauma – die skurrilste Bruderreise seit Jahren, mit Mads Mikkelsen als gespaltenem Helden.

Am Samstag, 14.2. um 19 Uhr im Elbkino Lauenburg.

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. 

An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern. Anker bringt seinen Bruder zurück in ihr gemeinsames Elternhaus, das jetzt von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, dies könnte die Erinnerung an sein früheres Ich auslösen. 

Anker hat keine Zeit zu verlieren. Denn sein Komplize von damals, Friendly Flemming, ist ihnen auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. Doch in den dunkelgrünen Wäldern Dänemarks wartet nicht nur ein Haufen Geld auf ihn, sondern auch der tiefe Schmerz einer verletzten Kinderseele. 

Der neueste Streich des Komödien-Dreamteams aus Dänemark: THERAPIE FÜR WIKINGER schleudert Pointen-Material im Sekundentakt, ist hinreißend unberechenbar und bösartig witzig. Regisseur Anders Thomas Jensen (Adams Äpfel, Helden der Wahrscheinlichkeit) gelingt eine abgründige Krimi-Komödie über konfuse Identitäten und zwei Brüder, die sich lieben.

Pressestimmen:
„Anders Thomas Jensen inszeniert eine skurril-groteske Brüderreise, die in ihrer Überzeichnung ihre ganze Wucht gewinnt. Mads Mikkelsen und Nikolaj Lie Kaas sind ein Dreamteam.“
Süddeutsche Zeitung

„Therapie für Wikinger ist eine bitterböse Groteske und zeitgleich ein sehr zärtlicher Film über ungewöhnliche Bande zwischen zwei Brüdern. Eine großherzige Fabel über Toleranz, Zusammengehörigkeit und Selbstverwirklichung.“
NDR Kultur

„Das Bemerkenswerteste an der dänischen Groteske ‚Therapie für Wikinger‘ ist, wie sich Mikkelsen schonungslos neu erfindet: als psychisch Kranker mit unendlich traurigem Gesicht.“
Abendzeitung München

Produktion: Dänemark 2025
Regie: Anders Thomas Jensen
Darsteller: Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Lars Brygmann, Sofia Gråbøl, Bodil Jorgensen, Nicolas Bro
Länge: 116 Min
FSK: ab 16

Vorstellung:
Samstag, 14.2. um 19.00 Uhr
(Einlass 18.30)
Eintritt: 8 € /erm. 6 €
(nur bar, keine Reservierungen)