JETZT. WOHIN.
Meine Reise mit Robert Habeck

Ein sehr persönlicher Dokumentarfilm von Lars Jessen.
Präsentiert von den Grünen Lauenburg und MdL Oliver Brandt
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Film und Gespräch mit Regisseur Lars Jessen am Sonntag, 1.3. um 16 Uhr – EINTRITT FREI

Der Film blickt hinter die Kulissen des Wahlkampfs 2025 von Robert Habeck – einer Kampagne, die mit großen Erwartungen beginnt und mit deutlichen Einbußen für die GRÜNEN endet, in der große politische Hoffnungen in Ernüchterung umschlagen. Danach zieht sich Habeck aus der Politik zurück. Kaum ein deutscher Politiker hat in den letzten Jahren mehr Emotionen ausgelöst: Für die einen ist er Hoffnungsträger, der pragmatische Idealist, für die anderen Projektionsfläche all dessen, was sie an der Gegenwart ablehnen.

Lars Jessen – Filmemacher, Freund, Berater und langjähriger Weggefährte – sucht Antworten: Warum ist es so gekommen? Wie kann eine Politik, die auf Vernunft und Ausgleich setzt, in Zeiten von Polarisierung und Spaltung noch bestehen? Was ist schiefgelaufen und wie kann progressive Politik in Zeiten von Populismus wieder gelingen? Der Film zeigt einen Politiker, der nach Lösungen für komplexe Problem sucht und in der aufgeheizten Stimmung des Winters 24/25 dafür nicht gewählt wird. Der Film führt an Orte, die der Öffentlichkeit verschlossen blieben, und zeigt Momente, die selten jemand sieht: vertrauliche Gespräche, leise Zweifel, Erschöpfung und Kampfgeist.

Auf seiner Suche spricht Jessen mit Menschen, die ihn selbst in den zurück liegenden Jahren begleitet haben: mit Neuro- und Kommunikationswissenschaftler:innen, Denker:innen, Erzähler:innen, Schauspieler:innen, Moderator:innen und Journalist:innen. Darunter Luisa Neubauer, Tobias Krell, Markus Lanz, Jan „Monchi“ Gorkow, Charly Hübner, Maja Göpel, Daniel Günther, Samira El Ouassil, Friedemann Karig, Christian Stöcker, Arun Chaudhary, sowie mit Menschen aus Habecks Politik- und Schulzeit. Jessen verbindet diese Stimmen zu einer eindringlichen Reflexion über die Macht der Erzählung. Die Neurowissenschaftlerin Maren Urner erklärt, warum Angst stärker wirkt als Fakten, während Friedemann Karig, Samira el Ouassil und Christian Stöcker fragen, welche Geschichten in unserer Zeit noch tragen. Zwischen Rückschau und Zukunftsdrang entsteht ein Film über Politik, Sprache und Verantwortung.

Der Titel des Films, JETZT. WOHIN., geht auf ein Gedicht von Heinrich Heine zurück, welches Habeck bereits in seiner Schulzeit geprägt hat. Es steht sinnbildlich für die Fragen, die ihn bis heute umtreiben: Wohin gehen wir, wenn die Richtung verloren scheint, und wie machen wir weiter, wenn der Glaube an das Gelingen brüchig wird.

JETZT. WOHIN. ist kein Abgesang, sondern der Versuch einer Neuverortung. Lars Jessen schaut auf das Ende einer Ära und zugleich auf die Möglichkeit eines Neubeginns. Denn vielleicht, so die Hoffnung zwischen den Bildern, beginnt aus dem Scheitern etwas Neues – wenn wir lernen, einander wieder zuzuhören

Pressestimmen:
„Ein Film nicht nur für Habeck Fans, sondern für alle, die sich für die Zukunft unserer Demokratie interessieren.“
NDR Kultur – Das Journal

„Jessen gelingt etwas, das im durchgestylten Politikbetrieb Seltenheitswert hat: Er zeigt den Menschen hinter dem Amtsträger. In den Momenten der Stille, wenn die Kameras der Nachrichtenagenturen aus sind, wird die Doku zu einer berührenden Studie über Erschöpfung und Aufrechterhalt.“
Zeit Online

„Ein seltener Glücksfall von politischer Langzeitbeobachtung. Der Film verzichtet auf das übliche Pathos und findet seine Stärke in der ungeschönten Darstellung einer Niederlage. Das ist schmerzhaft, aber zutiefst aufrichtig.“
Blickpunkt:Film

„Ein elegisches Roadmovie durch ein verunsichertes Land. Jessen fängt eine Melancholie ein, die weit über die Parteipolitik hinausgeht und den Zeitgeist einer erschöpften Gesellschaft perfekt widerspiegelt.“
Rolling Stone (Deutschland)

„Man mag über die Nähe des Regisseurs streiten, aber visuell und atmosphärisch ist ‚JETZT.WOHIN.‘ ein Meisterwerk des modernen Dokumentarfilms. Ein intimes Kammerspiel auf offener Bühne.“
Kino-Zeit.de

„Gerade weil der Film so nah dran ist, macht er Politik wieder greifbar. Er zeigt, dass hinter Entscheidungen und Wahlergebnissen echte Biografien stehen. Ein wichtiger Beitrag zur Debatte über die Zumutungen des Spitzenamts.“
Deutschlandfunk Kultur

Produktion: Deutschland 2025
Regie: Lars Jessen
Dokumentation
Länge: 90 Min   
FSK: ab 0   

Vorstellung mit Gast:
Sonntag, 1.3. um 16.00 Uhr
(Einlass 15.30)
Eintritt: frei!
Film und anschl. Gespräch mit Regisseur Lars Jessen