EXTRAWURST

Ein Grill, ein Verein – und plötzlich steht alles auf dem Spiel: eine pointierte Komödie über gut gemeinte Vorschläge, harte Fronten und das, was uns wirklich trennt.

Am Samstag, 28.2. um 19 Uhr im Elbkino Lauenburg.

Im Tennisclub Lengenheide steht die jährliche Mitgliederversammlung an – routiniert, etwas dröge, aber normalerweise schnell erledigt. Vorsitzender Heribert möchte den Abend zügig beenden, nachdem der Kauf eines neuen Vereinsgrills schon fast beschlossene Sache ist. Doch dann bringt Melanie einen Vorschlag ein, der die Stimmung kippen lässt: Zusätzlich soll ein zweiter Grill angeschafft werden, damit das einzige türkischstämmige Vereinsmitglied Erol seine Wurst nicht auf einem Rost grillen muss, auf dem auch Schweinefleisch liegt.

Was als gut gemeinter Akt der Rücksicht beginnt, wird zum Auslöser einer Debatte, in der plötzlich jeder mitredet – und niemand mehr zuhört. Zwischen Prinzipienreiterei, Missverständnissen, verletzten Egos und moralischen Selbstbildern prallen immer neue Fronten aufeinander. Der Streit schaukelt sich hoch und legt schonungslos frei, wie schnell aus einem vermeintlichen Konsens ein Kulturkampf werden kann. Am Ende geht es nicht mehr um Grillwürste, sondern um Zugehörigkeit, Vorurteile, Macht im Verein – und um die Frage, wer hier eigentlich über wen spricht.

Pressestimmen:
„Regisseur Rosenmüller inszeniert eine amüsante und skurrile Gesellschaftssatire, die aber auch nachdenklich stimmt. Auch das Ensemble macht seine Sache großartig und zeichnet die Charaktere eindrücklich und mit großer Spielfreude.“
Der Tagesspiegel

„’Extrawurst‘ setzt erfolgreich auf eine zusätzliche Zutat: Humor, um die erhitzten Gemüter zu beruhigen.“
Bayerischer Rundfunk

„Star-Ensemble liefert sich bitterböse Wortgefechte. Den einen Buhmann oder die Buhfrau gibt’s hier nicht. Alle Figuren reden sich um Kopf und Kragen und machen aus der Grill-‚Mücke‘ einen Kulturkampf-‚Elefanten‘.“
NDR Kultur

„In der Kino-Komödie von Marcus Rosenmüller zankt ein Tennisverein um politische Korrektheit. Hape Kerkeling installiert sich als bürgerlicher Entertainer – und das gelingt ihm wunderbar.“
Süddeutsche Zeitung

Produktion: Deutschland 2026
Regie: Marcus H. Rosenmüller
Besetzung: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer, Friedrich Mücke, Gaby Dohm
Länge: 98 Min   
FSK: ab 12   

Vorstellung:
Samstag, 28.2. um 19.00 Uhr
(Einlass 18.30)
Eintritt: 8 € /erm. 6 €
(nur bar, keine Reservierungen)